Lieber Herr Brûlé
Letzten Sonntag habe ich die NZZ lange erfolglos nach Ihrer Kolumne durchforstet.
Was ist geschehen? Hat man Sie im Spa eines Ihrer Lieblingshotels eingeschlossen?
Sind Sie auf Mauritius verschollen? Oder hat bloss ein unkundiger Postbote den Briefkasten
der NZZ nicht gefunden?
Ich hoffe ja nicht, dass Ihre letzte Kolumne die allerletzte war. Das wäre nämlich
bitterschade! So fremdartig einem die Namen der darin vorkommenden Designer und Geschäften
manchmal vorkommen (ja ich weiss, man könnte diese auch im Internet nachgoogeln. Aber
leider lese ich die Zeitung meistens während dem Zähneputzen und da kann man nicht
so gut internetteln. Einmal ganz abgesehen von der fragwürdigen Ästhetik weisser Zahnpastaflecken
auf schwarzen Laptoptastaturen) fühlt sich doch das Lesen Ihrer Texte sehr gut an
und trägt massgeblich zum wohligen Sonntagmorgengefühl bei.
So hoffe ich doch schwer, demnächst wieder etwas Nettes geschriebenes von Ihnen zu
finden. Sei es nun in der NZZ oder woanders.
Es grüsst Sie freundlich
Ihr 12 o'clock flasher girl