Endlich wieder einmal ein guter Film. Und erst noch eine gelungene Comic-Verfilmung.
Der Film heisst "Constantine"
- der Comic "Hellblazer".
In der Story geht es darum, dass der Held John Constantine (Keanu Reeves) seit Kindheit
mit der Gabe/dem Fluch "gesegnet" ist, Dämonen und Engel hinter ihrer menschlichen
Maske zu erkennen. Von seinen Eltern unter Psychopharmaka gesetzt, unternimmt
der Junge einen (allerdings erfolglosen) Selbstmordversuch. Behaftet mit dieser Todsünde
will Constantine sich als Erwachsener das Ticket für den Himmel zurückkaufen, indem
er das irdische Gleichgewicht zwischen Engels und Dämonenpopulation wiederherzustellen
sucht.
Dabei hat er allerdings nicht mit dem androgynen Erzengel Gabriel (Tilda Swinton)
gerechnet, den es anödet, dass die Menschen ein lebenlang böses tun dürfen und
am Ende ihres Lebens nur zu bereuen brauchen, um in den Himmel zu gelangen. Um die
Bedingungen auf der Erde etwas zu verschärfen, plant dieser daher, Satan's Sohn Mamon
in die Welt zu holen, was das natürliche Gleichgewicht gehörig durcheinanderwirbeln
würde und was der kettenrauchende Zyniker Constantine, mit der Keanu Reeves so eigenen,
einsilbigen Coolness und einer Menge guter Special Effects zu verhindern sucht.
Das einzige was nervt sind die stupiden neuen Kino-Zeiten von Kitag.
Am Samstag gehts ja noch, wenn man schon um 20:00 Uhr im Kino sein muss, aber am Freitag,
ists der pure Horror wenn man vorher noch in Ruhe etwas essen möchte. So. Das
musste jetzt mal gesagt werden.